Wir leisten bewusst viel Handarbeit:

  1. Unser Futter für die Schafe beispielsweise wird zu grossen Teilen als Dürrfutter auf den Heustock gebracht.

  2. Reben werden zu Fuss von Hand geköpft und geschnitten.

  3. Die Dauerbegrünung im Rebberg wird zu Fuss mit Balkenmäher geschnitten.

  4. Schafe wechseln die Weiden zu Fuss.

  5. Zur Sömmerung laufen die Schafe zu Fuss 3h von unserem Hof bis nach Schiers und nach einem Erholungstag 7h auf die Schierser Alp hoch, natürlich alles mit vielen Pausen.

  6. Die Wolle unserer Schafe wird weiterverwertet und von uns in sorgsamer Handarbeit zu wertvollen Duvets verarbeitet. Selbstverständlich kriegen Sie bei uns auch Schaffelle.

Biodiversität ist uns ein Anliegen!

Mit Wort und Tat.




Unsere Produkte gedeihen nach den Richtlinien der biosuisse. Schon viele Jahre: Mit der Betriebsnummer 123 sind werden wir als Knospenbetrieb jährlich neu anerkannt. Zertifikat.pdf.

Die Knospe steht für:

  1. Natürliche Vielfalt auf dem Biohof

  2. Besonders artgerechte Nutztierhaltung und Fütterung

  3. Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik

  4. Verzicht auf chemisch synthetische Spritzmittel und Kunstdünger

  5. Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe wie Aroma- oder Farbstoffe

  6. Schonende Verarbeitung der Lebensmittel

  7. Unabhängige Kontrolle von Biolandbau und Produkteverarbeitung

unser Team


Impressum

Alle Rechte bei Bettina Weber und Jan Boner, hofwynegg, 7208 Malans


website: Jan Boner


Bilder

Norina, Heiri und Bettina Müller Weber, Lüzza Bardill, Robert Willi, Urs Schluchter, Tanja Brunner, Jan Boner

Klein und fein

Geschichte des Gutes um Ruine Wynegg

Zu diesem alten Schlosse führt ein angenehmer Weg vom Dorfe Malans bis zum Saum des Waldes, an welchem die Trümmer in herrlicher Lage sich erheben. Es gehörte früher dem Bistum, von dem es die Freiherren von Vatz und nach deren Aussterben die Grafen von Toggenburg als Lehen besassen. Nach Friedrich des letzten Grafen Toggenburg fiel es an das Bistum zurück. Die Guler, deren Wohnsitz es später war, geben ihm ein besonderes Interesse. Die Namen Lukas und Peter Guler glänzen ruhmvoll in Bündens Geschichte; vor allem strahlt Johann Guler gross mit Feder und Schwert, hochehrenwürdig durch Tugend, Wahrheitsliebe und Mannhaftigkeit, Geschichtschreiber seines Vaterlandes, Zierde und Glanz von Bünden, hellleuchtend hervor.

Die Aussicht von Wyneck ist sehr schön. Zu seinen Füssen blüht das heitere Tal, wo schon vor vielen Jahrhunderten jenes Rebengelände emporstieg, dessen köstlicher Wein sogar die Domherren Churs zu Gesängen begeisterte, den sie zur Fastenzeit dem letzten Amt (Completorium) tranken., und der deshalb noch jetzt den Namen Completer führt. Durch dieses Tal schlängelt sich die schöne  Landstrasse sorglos den Rhein hinan, zwischen den Bergstreifen der alten Curia zu, über welcher sich die Malixer Berge erheben, an dem die Grenzen der drei Bünden zusammenstossen.Der Blick schweift hinüber bis zum Klosterhause Pfäffers und den Ruinen der Ritterburg Wartenstein, hinter ihnen die hohen grauen Hörner, zum Flecken Ragaz mit dem zerstörten Freudenberg, bis ins Sargansertal und dem zersägtem Schlossberg. In seinem Rücken steigt dunkler Tannenwald empor bis zu den oberen Alpen, über welche der riesenhafte Falknis seine      kahle Stirn erhebt. Noch ausgedehnter ist die Aussicht auf dem noch höher im Walde, an einem Tobel stehenden weithin sichtbaren Klingenhorn.

Text aus Ritterburgen uns Bergschlösser im hohen Rätien, herausgegeben von Heirich Kraneck, 1921.
(weiteres auf wiki)


Inzwischen hat es sich mit Raubrittern etwas beruhigt, nach den Familien Liesch leben wir nun seit gut zwanzig Jahren im Wynegg.